SPIRITUALITÄT und GEMEINSCHAFT
Es gibt bereits viele Geschichten über 2012. Zur Zeit am verbreitesten sind die
Prophezeiungen der Mayas, die zusammenfallen mit dem Ende eines
bestimmten Maya Kalenders.
Aber wir müssen nicht in Latein Amerika leben, um die Dringlichkeit für einen Wandel zu sehen.
Die menschliche Rasse ist konfontriert mit gewaltigen Naturkatastrophen, Nuklearer Verschmutzung
der Eisschmelze ganzer Kontinente und sozialen Kriegen. Das Finanzsystem kollabiert. Europäische Staten gehen nach und nach pleite. Insgesamt können wir beobachten, wie das alte System in sich zusammenfällt.
2012 – Einen Schritt weiter …
Was ist die Grundlage unseres Mensch-Seins? Haben Sie sich diese Frage schon gestellt? Ich glaube, dass in Zukunft zwei Themen zählen werden, die wir nach 2012 erforschen müssen:
Wir sollten den Wandel als eine Chance sehen, uns zu entwickeln, zu wachsen und einen möglichen Quantensprung auf eine andere Bewusstseinsebene zu machen. Wir sind intelligente Wesen. Aber die gleiche Intelligenz, die uns in die Höhen der Wissenschaft hat aufschwingen lassen, ist auch verantwortlich für unser Potential uns selbst und die ganze Erde zu zerstören samt deren Bewohner zu zerstören.
Wandel ist nötig. Aber die Veränderungen nach denen wir Ausschau halten sind vorallem ein Umdenken und erst in zweiter Konsequenz ein Verändern unseres Handelns. Wir müssen das SEIN wieder lernen.

Spiritualität – One Wisdom – Eine Weisheit
Die Kamera folgt dem Filmemacher auf eine Reise ins Nirgendwo. In einem Camper geht die Reise quer durch Europa. Es gibt kein Ziel – nur den Wunsch, Antworten zu finden auf die Finanzkrise, die soziale Ungerechtigkeit und fehlende menschliche Werte. „Wir sind vom Bürger zum Konsumenten degradiert worden.“ Das ist die trockene Bilanz unserer Entwicklung in den letzten Jahrzehnten.
Im keltischen Christentum gab es Mönche, die sich auf ihren Schiffen treiben liessen, woimmer sie Gott haben wollte. Wenn es keine Richtung mehr gibt, was bleibt einem anders übrig, als sich in die Hände einer größeren Macht fallen zu lassen. Das kann erst einmal weh tun, denn wir bringen es schnell mit Scheitern in Verbindung. Wie lange noch wollen wir aber ein System stützen, das nicht mehr funktioniert?
Jede Krise birgt auch die Chance für Veränderung. Es braucht Mut, die ersten Schritte zu tun und sich aus den alten Strukturen zu lösen. Vieles will gehen auf einer Pilgerreise – aber das Wesentliche bleibt. Es gibt ein Geschenk, das über den uns antrainierten Materialismus hinausgeht. Das Geschenk ist das Heim-Kommen. „Herr, unsere Seele ist in sich ruhelos, bis sie die Ruhe findet in dir“, so formulierte es der heilige Augustinus. Aus diesem Frieden erwächst eine Kraft, die einen Wandel bewirken kann in Menschen und in der Welt. Es gibt also Hoffnung.
Ich bin dankbar, auf meiner Reise Lehrern der Weisheit begegnet zu sein, die mich zurückgeführt haben zu meinem Urspung. Mein Dank geht an Neale Donald Walsch, Peter Tyler, Isaac Shapiro, Michael Stillwater, Søren Hauge, Ray Simpson, Thomas Warrior und Malcolm King und an meinen buddhistischen Lehrer Sogyal Rinpoche.
Orte der Pilgerreise
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Gemeinschaft – Folge dem Regenbogen nach Findhorn
Eileen und Peter Caddy und Dorothy McLean hatten sich zusammengetan und lebten mit ihren Kindern auf engstem Raum in einem Campingwagen an der Nordküste Schottlands. Den Sommer über konnten sie sich am Meer aufhalten. Für den Winter suchten sie sich einen Campingplatz in der Nähe. Eileen und Peter, die Hotelmanager von Cluny Hill in Forres (Schottland) waren entlassen worden. Ihre spirituelle Lebenshaltung wurde als anstössig empfunden.
Aus dieser dreiköpfigen Gruppe entwickelte sich in den letzten 50 Jahren die „Findhorn Foundation“ zu einem, der ersten Öko-Dörfer der Welt. Heute leben auf dem Campingplatz über 400 Menschen aller Altersgruppen und sozialer Hintergründe. Der Platz ist ein Laboratorium für neue Lebensformen und ein Beispiel für einen respektvollen Umgang mit der Natur.
Die Dokumentation verwebt die Geschichte der drei Pioniere mit sehr persönlichen Aussagen einiger “Dorfbewohner”. Michael Mitton, Dürten Lau, Gabrielle Hamm, Mari Hollander, Adele Napier, Geoffrey Colwill, Nikki Crook und Alexander Chapman-Campbell erzählen von ihrer Leidenschaft für gemeinschaftliche Zusammenhänge und von ihren Visionen und Träumen für die Zukunft. Wert wird gelegt auf inspiriertes Handeln, Stille und Co-Kreation. Das sind auch die Grundpfeiler der Gemeinschaft. Findhorn ist ein besonderer Ort, der bei genauerem Hinhorchen von einer einzigartigen Magie erzählt und die Menschen wertschätzt, die es wagen, ihre Träume in die Realität umzusetzen.
„Findhorn ist ein Ort, wo man fliegen lernen kann“, so beschreibt es Neale Donald Walsch, der Bestseller-Autor von Gespräche mit Gott.
Mehr unter:
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Markus Werner
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